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== | == Ernennungen der Bürgermeister (1883-1892) == | ||
Bis 1883 wurde Spillern gemeinsam mit der Gemeinde Grafendorf verwaltet, zuletzt von Bürgermeister Johann Brunner. | |||
Mit der Ernennung zur eigenständigen Gemeinde 1883 übernimmt [[Georg Führer *1823|Georg Führer]] das Amt als erster Bürgermeister von Spillern. Führer war bereits Vorstand in der Gemeinde Grafendorf. Über die Enstehung und Zusammensetzung des ersten Gemeinderates in Spillern sind keine genaueren Informationen übermittelt. Belegt ist, dass der erste Gemeinderat aus 12 Mitgliedern bestand. | |||
Über den Zeitraum 1883 bis zur Gemeinderatswahl 1893 liegen keine offiziellen Dokumente über Wahltermine, Wahlergebnisse und Zusammensetzungen des Gemeinderats vor. Unterzeichnete Zeitdokumente geben Aufschluss über die Bürgermeister in dieser Zeit: | |||
Im Herbst 1886 wurden Gemeindedokumente von einem [[Wenzel Matauschek *1831|Wenzel Matauschek]] unterzeichnet, im Frühjahr 1888 wurde [[Leopold Karl *1841|Leopold Karl]] Bürgermeister, 1889 übernahm [[Johann Lutz *1835|Johann Lutz]] - seit 1872 auch Feuerwehrkommandant in Spillern - das Amt. | |||
== Erste dokumentierte Wahlen - Erster Weltkrieg (1893-1918) == | |||
Seit der [[Gemeinderatswahl 1893]] liegen offizielle Dokumente zu den Kommunalwahlen vor. Im April 1893 wurde [[Leopold Harmer *1826|Leopold Harmer]] - bereits Gemeinderat in Spillern, ehemaliger Gemeinderat in Grafendorf sowie ehemaliger Landtagsabgeordneter - Bürgermeister. Im Mai 1895 verstirbt Harmer, [[Joseph Schleps *1852|Joseph Schleps]] wurde als Nachfolger eingesetzt. In den Jahren [[Gemeinderatswahl 1899|1899]], [[Gemeinderatswahl 1905|1905]] und [[Gemeinderatswahl 1911|1911]] fanden Wahlen statt in deren Folge Schleps als Bürgermeister bestätigt wurde. | |||
Die Amtsinhaber vor Schleps sind keiner politischen Partei zuzuordnen, Schleps war Mitglied der [[wp:Christlichsoziale Partei (Österreich)|Christlich Sozialen Partei (CSP)]]. In seine Amtszeit Schleps fällt die Gründung einer Ortsorganistation der [[wp:Sozialdemokratische Partei Österreichs#Bis 1934: Sozialdemokratische Arbeiterpartei|Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP)]] in Spillern, die 1911 bei der Gemeinderatswahl antritt.<br> | |||
Während des Ersten Weltkriegs wurden keine Gemeinderatswahl abgehalten. | |||
== Erste | == Erste Republik und Austrofaschismus (1919-1938) == | ||
Im April 1919 legte Schleps sein Bürgermeisteramt freiwillig zurück, der Grund dafür ist nicht dokumentiert. Interimistisch übernahm der erste Gemeinderat [[Michael Steinhauser *1862|Michael Steinhauser]] - auch Obmann der Milchgenossenschaft und Feuerwehrhauptmann - das Bürgermeisteramt. | |||
Am 22. Juni 1919 fanden in Spillern die [[Gemeinderatswahl 1919|ersten Gemeinderatswahlen]] nach allgemeinem Wahlrecht statt. Nach der Wahl erlangte die SDAP die Mehrheit der Mandate im Gemeinderat und stellte somit den Bürgermeister: [[Franz Tafler *1879|Franz Tafler]]. Bei einer erneuten [[Gemeinderatswahl 1921|Wahl 1921]] blieben die Machtverhältnisse im Gemeinderat und der Bürgermeisterposten unverändert. Im Jahr 1923 trat Tafler nach einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs zurück, [[Carl Gratzl *1882|Carl Gratzl]] (SDAP) wurde vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister ernannt. | |||
Im Jahr 1924 wurden [[Gemeinderatswahl 1924|Gemeinderatswahlen]] abgehalten, je 6 Mandate gingen an die SDAP und an die CSP. Da der Gemeinderat zu keiner Einigung kam wurde die Vergabe des Bürgermeisteramt mittels Los zwischen Carl Gratzl und Josef Toifelhart entschieden. Am 23. Dezember 1924 wurde mittels Los Josef Toifelhart zum Bürgermeister ernannt, die SDAP stellte den Vizebürgermeister. | |||
Die [[Gemeinderatswahl 1929|Gemeinderatswahlen im Jahr 1929]] führten zu einer Mehrheit der sogenannten Einheitspartei, die sich aus CSP und der [[wp:Großdeutsche Volkspartei|Großdeutschen Volkspartei]] zusammensetzte, im Gemeinderat. Toifelhart blieb im Amt als Bürgermeister. Auch als durch die neue ständestädtische Verfassung sämtliche Gemeinderäte durch die Bezirkshauptmannschaft ernannt wurden, wurde Toifelhart als Bürgermeister bestätigt und blieb bis 1938 im Amt. | |||
== Deutsches Reich & Nachkriegszeit (1938-1949) == | |||
Nach dem [[wp:Anschluss Österreichs|Anschluss im März 1938]] setzte der NSDAP Kreisleiter [[wp:Konrad_Hammetter|Konrad Hammetter]] [[Johann Schrom *1891|Johann Schrom]] - früherer Eisenbahner und Spillerner Gemeinderat (SDAP) - als Bürgermeister ein. | |||
Nachdem sowjetische Truppen am 9. Mai 1945 nach Spillern kamen, übernahm [[Edmund Stoeger *1896|Edmund Stoeger] das Bürgermeisteramt interimistisch. Ab 23.Juni 1945 scheint in den Dokumenten [[Josef Bittner *1900|Josef Bittner]], der zwischen 1929-1934 im Gemeinderat saß, als Bürgermeister auf. Über den Ablauf wie Stoeger und Bittner zu ihrem Amt gekommen sind gibt es keine Unterlagen. Ein provisorischer Gemeinderat bestätigte 1946 Josef Bittner in seinem Amt. Durch eine berufliche Veränderung - er hatte einen Posten beim Arbeitsamt in Stockerau bekommen - trat Bittner 1947 zurück und [[Karl Wimmer *1904|Karl Wimmer]] - bereits Gemeinderat - übernahm den Posten des Bürgermeisters. | |||
== Zweite Republik (1950-heute) == | |||
=== Amtszeit Karl Wimmer === | |||
Im Jahr 1950 wurden die ersten [[Gemeinderatswahl 1950|Gemeinderatswahlen]] der Zweiten Republik in Spillern abgehalten. Nach dieser und den Wahlen in den Jahren [[Gemeinderatswahl 1955|1955]], [[Gemeinderatswahl 1960|1960]], [[Gemeinderatswahl 1965|1965]], [[Gemeinderatswahl 1970|1970]] blieb Karl Wimmer im Amt und war bis 1975 Bürgermeister von Spillern. | |||
Seine 28-jährige Amtszeit war eine Ära des Wiederaufbaus und der Modernisierung. Seine Politik setzte entscheidende Impulse, die die ländlich geprägte Gemeinde zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort wachsen ließen. Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und soziale Stabilität standen dabei im Mittelpunkt. | |||
Die wichtigsten Errungenschaften: | |||
* Erweiterung des Ortes nach Osten (Parkstraße, Am Neubau) | |||
* Bau von Kanalisation und Kläranlage | |||
* Neubau der Volksschule [[1969]] | |||
* Ansiedlung von Gewerbebetrieben (z.B. [[Kalenderfabrik Schretzmayer]]) | |||
* Verbesserung des Hochwasserschutzes (Schnellstraße Korneuburg–Stockerau) | |||
Die nach ihm benannte Karl-Wimmer-Gasse erinnert bis heute an seinen Einsatz für die Gemeinde. | |||
=== Amtszeit Karl Sablik === | |||
Nach der [[Gemeinderatswahl 1975]] bekleidete [[Karl Sablik *1942|Karl Sablik]] den Posten des Bürgermeisters. | |||
Die [[Gemeinderatswahl 1980|Gemeinderatswahlen 1980]], [[Gemeinderatswahl 1985|1985]], [[Gemeinderatswahl 1990|1990]], [[Gemeinderatswahl 1995|1995]], [[Gemeinderatswahl 2000|2000]] und [[Gemeinderatswahl 2005|2005]] bestätigten ihn im Amt. | |||
=== Amtszeit Thomas Speigner === | |||
Bei den [[Gemeinderatswahl 2010|Gemeinderatswahlen 2010]] trat Thomas Speigner als bisher jüngster Spitzenkandidat zur Gemeinderatswahl an und wurde nach den Wahlen zum Bürgermeister gewählt. Die Wahlen in den Jahren [[Gemeinderatswahl 2015|2015]], [[Gemeinderatswahl 2020|2020]] und [[Gemeinderatswahl 2025|2025]] wurde bestätigen ihn im Amt. | |||
== Quellen und Literatur == | == Quellen und Literatur == | ||
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Version vom 20. März 2026, 09:16 Uhr
Der Artikel gibt einen Überblick sowie eine historische Einordnung über die Bürgermeister von Spillern seit der Ernennung zur eigenständigen Gemeinde im Jahr 1883.
Tabellarische Übersicht
| Amtszeit | geboren | gestorben | |||||||
| Person | Beruf | von | bis | Partei | am | in | am | in | |
| Georg Führer | Bauer | 1883 | 1886 | - | 24.12.1823 | Spillern | 16.10.1899 | Spillern | |
| Wenzel Matauschek | Kaufmann | 1886 | 1888 | - | 08.11.1831 | Vanice (Böhmen) | 26.09.1910 | Spillern | |
| Leopold Karl | Bauer | 1888 | 1889 | - | 07.07.1841 | Spillern | 26.12.1909 | Spillern | |
| Johann Lutz | Gastwirt | 1889 | 1893 | - | 02.08.1835 | Spillern | 20.11.1896 | Spillern | |
| Leopold Harmer | Fabriksbesitzer | 08.04.1893 | 01.04.1895 | - | 30.08.1826 | Spillern | 01.04.1895 | Meran | |
| Joseph Schleps | Wirtschaftsbesitzer | 01.04.1895 | 27.03.1919 | CSP | 19.03.1852 | Spillern | 17.12.1934 | Spillern | |
| Michael Steinhauser | Bauer | 27.03.1919 | 06.07.1919 | CSP | 24.09.1862 | Spillern | 13.05.1930 | Stockerau | |
| Franz Tafler | Eisenbahner | 06.07.1919 | 04.05.1923 | SDAP | 01.06.1879 | Velešice | 24.07.1933 | Wien | |
| Carl Gratzl | Zimmermann | 04.05.1923 | 23.12.1924 | SDAP | 28.10.1882 | Spillern | 16.05.1931 | Stockerau | |
| Josef Toifelhart | Datei:1920Z0000^000^.P..^Josef Toifelhart ~1884, Portrait^.jpg | Bauer | 23.12.1924 | 21.03.1938 | CSP | 22.07.1884 | Spillern | 09.11.1938 | Stockerau |
| Johann Schrom | Großbauer | 21.03.1938 | 08.05.1945 | NSDAP | 29.07.1891 | Bransouze | 28.09.1956 | Stockerau | |
| Edmund Stoeger | Arbeiter | 09.05.1945 | 23.06.1945 | SPÖ | 29.06.1896 | Stattersdorf | 31.01.1959 | Wien | |
| Josef Bittner | Arbeiter | 23.06.1945 | 13.06.1947 | SPÖ | 04.08.1900 | Stockerau | 15.12.1970 | Stockerau | |
| Karl Wimmer | Eisenbahner | 13.06.1947 | 25.04.1975 | SPÖ | 16.12.1904 | Spillern | 31.08.1984 | Stockerau | |
| Karl Sablik | Hochschulassistent | 25.04.1975 | 12.04.2010 | SPÖ | 24.12.1942 | Spillern | 04.04.2024 | Spillern | |
| Thomas Speigner | techn. Angestellter | 12.04.2010 | SPÖ | 04.09.1981 | Wien | ||||
Ernennungen der Bürgermeister (1883-1892)
Bis 1883 wurde Spillern gemeinsam mit der Gemeinde Grafendorf verwaltet, zuletzt von Bürgermeister Johann Brunner. Mit der Ernennung zur eigenständigen Gemeinde 1883 übernimmt Georg Führer das Amt als erster Bürgermeister von Spillern. Führer war bereits Vorstand in der Gemeinde Grafendorf. Über die Enstehung und Zusammensetzung des ersten Gemeinderates in Spillern sind keine genaueren Informationen übermittelt. Belegt ist, dass der erste Gemeinderat aus 12 Mitgliedern bestand. Über den Zeitraum 1883 bis zur Gemeinderatswahl 1893 liegen keine offiziellen Dokumente über Wahltermine, Wahlergebnisse und Zusammensetzungen des Gemeinderats vor. Unterzeichnete Zeitdokumente geben Aufschluss über die Bürgermeister in dieser Zeit: Im Herbst 1886 wurden Gemeindedokumente von einem Wenzel Matauschek unterzeichnet, im Frühjahr 1888 wurde Leopold Karl Bürgermeister, 1889 übernahm Johann Lutz - seit 1872 auch Feuerwehrkommandant in Spillern - das Amt.
Erste dokumentierte Wahlen - Erster Weltkrieg (1893-1918)
Seit der Gemeinderatswahl 1893 liegen offizielle Dokumente zu den Kommunalwahlen vor. Im April 1893 wurde Leopold Harmer - bereits Gemeinderat in Spillern, ehemaliger Gemeinderat in Grafendorf sowie ehemaliger Landtagsabgeordneter - Bürgermeister. Im Mai 1895 verstirbt Harmer, Joseph Schleps wurde als Nachfolger eingesetzt. In den Jahren 1899, 1905 und 1911 fanden Wahlen statt in deren Folge Schleps als Bürgermeister bestätigt wurde.
Die Amtsinhaber vor Schleps sind keiner politischen Partei zuzuordnen, Schleps war Mitglied der Christlich Sozialen Partei (CSP). In seine Amtszeit Schleps fällt die Gründung einer Ortsorganistation der Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) in Spillern, die 1911 bei der Gemeinderatswahl antritt.
Während des Ersten Weltkriegs wurden keine Gemeinderatswahl abgehalten.
Erste Republik und Austrofaschismus (1919-1938)
Im April 1919 legte Schleps sein Bürgermeisteramt freiwillig zurück, der Grund dafür ist nicht dokumentiert. Interimistisch übernahm der erste Gemeinderat Michael Steinhauser - auch Obmann der Milchgenossenschaft und Feuerwehrhauptmann - das Bürgermeisteramt. Am 22. Juni 1919 fanden in Spillern die ersten Gemeinderatswahlen nach allgemeinem Wahlrecht statt. Nach der Wahl erlangte die SDAP die Mehrheit der Mandate im Gemeinderat und stellte somit den Bürgermeister: Franz Tafler. Bei einer erneuten Wahl 1921 blieben die Machtverhältnisse im Gemeinderat und der Bürgermeisterposten unverändert. Im Jahr 1923 trat Tafler nach einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs zurück, Carl Gratzl (SDAP) wurde vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister ernannt.
Im Jahr 1924 wurden Gemeinderatswahlen abgehalten, je 6 Mandate gingen an die SDAP und an die CSP. Da der Gemeinderat zu keiner Einigung kam wurde die Vergabe des Bürgermeisteramt mittels Los zwischen Carl Gratzl und Josef Toifelhart entschieden. Am 23. Dezember 1924 wurde mittels Los Josef Toifelhart zum Bürgermeister ernannt, die SDAP stellte den Vizebürgermeister.
Die Gemeinderatswahlen im Jahr 1929 führten zu einer Mehrheit der sogenannten Einheitspartei, die sich aus CSP und der Großdeutschen Volkspartei zusammensetzte, im Gemeinderat. Toifelhart blieb im Amt als Bürgermeister. Auch als durch die neue ständestädtische Verfassung sämtliche Gemeinderäte durch die Bezirkshauptmannschaft ernannt wurden, wurde Toifelhart als Bürgermeister bestätigt und blieb bis 1938 im Amt.
Deutsches Reich & Nachkriegszeit (1938-1949)
Nach dem Anschluss im März 1938 setzte der NSDAP Kreisleiter Konrad Hammetter Johann Schrom - früherer Eisenbahner und Spillerner Gemeinderat (SDAP) - als Bürgermeister ein. Nachdem sowjetische Truppen am 9. Mai 1945 nach Spillern kamen, übernahm [[Edmund Stoeger *1896|Edmund Stoeger] das Bürgermeisteramt interimistisch. Ab 23.Juni 1945 scheint in den Dokumenten Josef Bittner, der zwischen 1929-1934 im Gemeinderat saß, als Bürgermeister auf. Über den Ablauf wie Stoeger und Bittner zu ihrem Amt gekommen sind gibt es keine Unterlagen. Ein provisorischer Gemeinderat bestätigte 1946 Josef Bittner in seinem Amt. Durch eine berufliche Veränderung - er hatte einen Posten beim Arbeitsamt in Stockerau bekommen - trat Bittner 1947 zurück und Karl Wimmer - bereits Gemeinderat - übernahm den Posten des Bürgermeisters.
Zweite Republik (1950-heute)
Amtszeit Karl Wimmer
Im Jahr 1950 wurden die ersten Gemeinderatswahlen der Zweiten Republik in Spillern abgehalten. Nach dieser und den Wahlen in den Jahren 1955, 1960, 1965, 1970 blieb Karl Wimmer im Amt und war bis 1975 Bürgermeister von Spillern. Seine 28-jährige Amtszeit war eine Ära des Wiederaufbaus und der Modernisierung. Seine Politik setzte entscheidende Impulse, die die ländlich geprägte Gemeinde zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort wachsen ließen. Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und soziale Stabilität standen dabei im Mittelpunkt. Die wichtigsten Errungenschaften:
- Erweiterung des Ortes nach Osten (Parkstraße, Am Neubau)
- Bau von Kanalisation und Kläranlage
- Neubau der Volksschule 1969
- Ansiedlung von Gewerbebetrieben (z.B. Kalenderfabrik Schretzmayer)
- Verbesserung des Hochwasserschutzes (Schnellstraße Korneuburg–Stockerau)
Die nach ihm benannte Karl-Wimmer-Gasse erinnert bis heute an seinen Einsatz für die Gemeinde.
Amtszeit Karl Sablik
Nach der Gemeinderatswahl 1975 bekleidete Karl Sablik den Posten des Bürgermeisters. Die Gemeinderatswahlen 1980, 1985, 1990, 1995, 2000 und 2005 bestätigten ihn im Amt.
Amtszeit Thomas Speigner
Bei den Gemeinderatswahlen 2010 trat Thomas Speigner als bisher jüngster Spitzenkandidat zur Gemeinderatswahl an und wurde nach den Wahlen zum Bürgermeister gewählt. Die Wahlen in den Jahren 2015, 2020 und 2025 wurde bestätigen ihn im Amt.
Quellen und Literatur
- Buch „Spillern Geschichte Wirtschaft Kultur“, Seiten 158-162