Lokalgeschichte neu entdecken ...
einen digitalen Raum zur Dokumentation der Ortsgeschichte der Marktgemeinde Spillern im Bezirk Korneuburg gestaltet.
Dieser lateinische Spruch bedeutet wörtlich übersetzt: "Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt"
und stammt aus dem römisch-kanonischen bzw. gelehrten Prozessrecht.
Im Heiligen Römischen Reich und besonders in der Verwaltungsreformzeit unter Maria Theresia war dieser Spruch ein geflügeltes Wort in Verwaltung und Justiz. Er bringt den zentralen Gedanken zum Ausdruck: nur was schriftlich dokumentiert ist, gilt als existent oder rechtswirksam. Mit anderen Worten: Beweiskraft und Rechtsgültigkeit hingen vom schriftlichen Nachweis ab – mündliche Aussagen oder nicht dokumentierte Inhalte galten rechtlich nicht.
In der modernen Geschichtswissenschaft hat der Spruch eine ironische wie warnende Bedeutung: ohne schriftliche Quellen existieren Ereignisse, Personen oder Zustände nicht im Bewusstsein der Nachwelt. Die Geschichtsschreibung ist abhängig von Akten, Dokumenten, Urkunden, Fotos, also von dem, was aufgezeichnet wurde.
Nur was wir dokumentieren, erforschen und aufzeichnen, bleibt bestehen – alles andere geht verloren.
Daher ist das Ziel unserer Arbeit:
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat der Verein vieles entdeckt, erforscht und dokumentiert. Einen besonderen Meilenstein stellt dabei die Chronik SPILLERN Geschichte Wirtschaft Kultur dar. Sie ist ein zentrales Werk, das die Entwicklung unseres Ortes umfassend darstellt.
Die Inhalte dieses Buches und viele weitere Daten, über die der Verein verfügt, werden in den kommenden Jahren schrittweise dauerhaft und frei zugänglich in diesem Wiki bereitgestellt.
Folgende Seiten sind derzeit online verfügbar: